BIODYNAMISCHER WEINBAU
Seit 2006 werden im Weingut Hajszan alle 14 ha Weingärten nach biodynamischen Richtlinien bewirtschaftet. Ziel ist es, das ungleiche Verhältnis zwischen Natur und Mensch zu verbessern.
Damit die Reben prächtig gedeihen und gesunde Trauben wachsen, muß das Bodenleben aktiviert und unterstützt werden. Neben der Düngung mit Kompost, wird durch die Begrünung zwischen den Rebzeilen der Monokultur entgegen gewirkt und das Immunsystem des Rebstocks gestärkt. Dadurch wird auch die Artenvielfalt der Pflanzen- und Tierwelt im Ökosystem Weinberg gefördert, Bienen, Schmetterlinge und Regenwürmer kehren zurück. Dies führt zu einem Ausgleich von Nützlingen und Schädlingen und zu einer hohen Bodenaktivität, welche epidemieartig auftretende Rebkrankheiten und Schädlingsbefall verhindert.
Durch Humusaufbau und Durchwurzelung der Böden wird die Wasserspeicherfähigkeit erhöht, wodurch den Weintrauben ein Trockenstress erspart werden kann.
Im Biodynamischen Weinbau werden für den Schutz der Pflanzen ausschließlich natürliche Mittel verwendet. Zur Vorbeugung von Krankheiten und der Bekämpfung von Schädlingen und Pilzen werden hauptsächlich Tees und homöopathische Präparate eingesetzt.
Im Keller besteht die Hauptaufgabe darin, so schonend und reduktiv wie möglich zu arbeiten. Die aus der biologisch-dynamischen Landwirtschaft entstandene Qualität soll erhalten werden. Auf den Einsatz von Hilfs- und Zusatzstoffen wird dabei weitgehend verzichtet.
Ein bewußter und sensibler Umgang mit dem Wein ist unumgänglich, dadurch spiegelt sich die Persönlichkeit des Winzers wieder – denn jeder Weinbauer arbeitet ein bisschen anders.


